Bauanleitung Baureihe “U”

Ausführliche Bauanleitung für den Bausatz

der Baureihe “U”

REGNER Dampf- und Eisenbahntechnik

91589 Aurach Erlenweg3 Tel. 09804-1745 Fax 09804-1781

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Bitte lesen Sie diese Bauanleitung vor der Montage sorgfältig durch. Nehmen Sie dabei die Teile ruhig in die Hand

und machen Sie sich damit vertraut. Ist etwas nicht in Ordnung oder geht Ihnen etwas bei der Montage kaputt,

dann senden Sie das Teil zurück ,wir bringen das sofort in Ordnung. Manchmal steht auf den Letzten Seiten noch

Erfahrungen, welche vorher beachte werden sollten.

Legende M 2x7= Gewindedurchmesser 2mm x7mm Länge

SW= Schlüsselweite des Schraubenkopfes

St.= Abkürzung für Stahl

Niro= Nichtrostender Stahl

Abil= Dichtungsmaterial der Automobilindustrie

aus dem wir die Dichtungen stanzen.

Stopfbuchse= Die Stopfbuchse dient zum Abdichten einer

Stangen- oder Glasrohrdurchführung z.B. Mit Teflonband

M6x0,75= metrisches Feingewinde d 6 mm Steigung 0,75 mm

M5x0.5= metrisches Feingewinde d 5 mm Steigung 0,5 mm

Was wir mitgeben:

Einen Steckschlüssel aus Messing für 3mm und 4mm Sechskantkopf. Einen Gabelschlüssel ebenfalls für

3+ 4 mm und einen Innensechskantschlüssel 1,5 mm. Der Gabelschlüssel ist sehr eng gearbeitet, gegebenenfalls

etwas anpassen an die Schraubenköpfe.. Eine Rolle Spezial- Teflonband 0,05 mm Dicke

ist ebenfalls beigepackt. Zwei Stück “REGNER” Schilder für die Zylinder zum Ankleben mit Cyanolit- Gel

oder Zweikomponenten- Kleber sind dabei.

Was Sie sonst noch brauchen:

Sie sollten sich vor der Arbeit noch einen alten Lappen (weises Hemd , noch besser altes Unterhemd

damit man die Schrauben besser sieht) zurechtlegen. Für die Kleinteile und Schrauben ein paar Behältnisse

z.B. Rama- Dosen, die sind ideal, bereitstellen. Ferner ein Stück Holz, ein kleiner Hammer, ein

Streichholz oder Uhrmacherschraubenzieher, etwas säurefreies Öl z.B. Nähmaschinenöl, etwas Vaseline

oder Seife, einen Gabelschlüssel mit 6mm und 8mm, etwas Schraubensicherungslack oder Sekundenkleber-

Gel. Auch wären eine flache und eine runde Nadelfeile von Vorteil, eine Schere und kleine Zange.

Lassen Sie sich Zeit bei der Montage. Arbeiten Sie sorgfältig und nehmen Sie sich die nächsten Arbeitsschritte

erst vor wenn die vorangegangenen einwandfrei sind. Damit weiß man immer,daß ein Fehler

oder eine Schwergängigkeit im aktuellen Arbeitsabschnitt zu finden ist. Und bedenken Sie, Fehler summieren

sich schnell. Am Anfang sind es wenig schwergängige Stellen, später bewegt sich vielleicht garnichts

mehr..

Was Sie noch bestellen können:

Funkfernsteuerung, siehe Katalog, für “U” Vierkanalanlage

Heißdampföl Bestell Nr. 51302 (100ml), 51301 (250ml)

Umfülladapter für Campinggas Bestell Nr. 50834

Umfülladapter für Rothenberger, CFH, usw. Bestell Nr. 50837

Nadelfeilen im Katalog

Säurefreies Öl Bestell Nr. 51304

* *

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Dokumentation zur Dampflokomotive

Baureihe “U”

Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb dieser wunderschönen Lokomotive. Wir bedanken uns für das Vertrauen, das Sie

unseren Produkten entgegenbringen. Diese Maschine haben Sie als Bausatz erworben. Sie werden hier einiges an Arbeit

investieren müssen, aber es wird auch viel Freude bereiten.

Die “U” ist eine typische Österreichische Schmalspurlokomotive, die es in einer großen Vielfalt auf den Strecken gab.

Durch das Baukastensystem geben wir Ihnen die Möglichkeit, die eigene Wunschlokomotive zu bauen. Natürlich ist es und

nicht möglich für jede Type auch die richtige Beschriftung zu erstellen. Sollten Sie Bilder oder Vorlagen Ihrer Lokomotive habe,

so sind wir bereit Ihnen den Beschriftungssatz, soweit es möglich ist zu erstellen. An den Gehäusen sind keine Löcher für

Lampen und besondere Teile vorhanden, da kaum eine Lokomotive der anderen gleicht. Die muss der Modellbauer, also Sie

selber anbringen. Wir denken das ist keine unüberwindliche Hürde..

Diese Maschine hat bereits eine Zylinderentwässerung und eine Möglichkeit, Wasser nach zu speisen, sofern diese

eingebaut wird. (Siehe Neuheiten Prospekt)

Wir bieten vier verschiedene Lampen zum Nachrüsten Ihrer Wunschlokomotive, sowie einen Nummernhalter für die Montage

auf dem Kesselscheitel und für die Rauchkammertüre.,

Bauanlleiittung Zylliinderreiinheiitt

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Abb.1

19 18 16 15 13 12

11

10

1

2

8

7

14

5 3 27 4 28 29 30 6

Nr. Bezeichnung Stück

1 Zylinder 2

2 Kolben 2

3 Zylinder dichtung 4

4 Zylinderkopfdeckel 2

5 Sechskantschraube M2x7 SW 3 24

6 Zylinderdeckel 2

7 Stopfbuchse M5x0,5 2

8 Stehbolzen Niro 12

9 Schieberkasten 2

10 Steuerschieber 2

11 Schieberplättchen 2

12 Schieberkastendichtung 4

13 Schieberkastendeckel 2

14 Sechskantmutter M2 SW 3 14

15 Schieberstange Niro 2

16 Stopfbuchse M4x0,35 2

18 Schieberstangenführung 2

19 Madenschraube M2x2 2

27 Entwässerungswelle 2

28 Entwässerungshebel 2

29 Entwässerungsgestänge 2

30 Bundschraube M2 SW 3 2

9

Stückliste zu Abb.1 Man beginnt am besten mit der Montage der Hebel 28 auf

die Entwässerungswelle 27. Der Hebel wird auf die Welle geschraubt

und später mit einer Mutter 14 gekontert. Der

Hebel wird so ausgerichtet, wie folgende Skizze es zeigt

Hebel

Entwässerungswelle

Entwässerung geöffnet

Entwässerung geschlossen

27 28

Abb.2

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In der Abb.3 sieht man die montierten Enwässerungshebel

auf den Entwässerungswellen. Die Hebel werden mit

den Muttern angekontert.

Kontrollanfräsung um von Aussen die Lage der Abb.3

Entwässerungswelle zu sehen.

Abb.4

Die Entwässerungswellen werden nun von der Stopfbuchsenseite

in den Zylinder eingeschoben, Dichtung 3 mit

etwas Öl auflegen und unter den Hebel schieben und

den Deckel 6 mit der Ausfräsung über den Hebel legen.

Der Deckel wird mit den Sechskantschrauben 5 noch nur

leicht angeschraubt. Der Deckel hindert nun die Welle am

Herausfallen und hält sie so an ihrer vorgesehenen

Position. Abb.5

Jetzt wird der Kolben mit der Kolbenstange voran in den

Zylinder und durch den Zylinderdeckel gesteckt, und

geprüft, ob er sich sauber ohne Klemmen bewegen läßt.

Die Sechskantschrauben können festgezogen werden.

Es ist ratsam, den Kolben vorher etwas ein zu ölen.

Bitte die Schrauben nicht anknallen, sondern nur gut

anziehen. Wie sagt man so schön? Nach fest kommt ab!!!

Nun sollte sich der Kolben ohne Klemmen bewegen

lassen.

Abb.5

Im Anschluss wird die Kolbenpackung (Kolbenring) eingebracht.

Man nimmt das mitgelieferte Spezial- Teflonband

und zwirbelt eine Schnur. Abb. 6

Abb.6

Diese Teflonschnur wickelt man in den Kolbeneinstich. Von

Anfang an achtet man auf eine straffe Wicklung. Abb.7

Abb.7

Ist der Kolbeneinstich voll, wird mit dem Daumennagel

noch so lange weiterverdichtet und dabei eingewickelt,

bis ein richtig fester Kolbenring entsteht. Abb.8

Abb.8

Dieser Ring muss so gewickelt werden, dass er nachher

gegen die Zylinderwand absolut abdichtet.

Sie werden nun fragen, warum dieser Aufwand, warum

nicht gleich einen ganzen Ring aus Teflon drehen? Die

Antwort ist einfach: Teflon nimmt wie jeder Kunststoff mit

der Zeit Wasser auf und läßt diesen quellen. Teflonband

hingegen hat durch seine geringe Masse nur wenig

Möglichkeit um viel Wasser aufzunehmen. Zudem lagert

sich mit der Zeit etwas Öl in die Windungen der Packung

ein und gibt somit eine gute Notschmierung. Der Verschleiß

solch einer Kolbenpackung ist erstaunlich niedrig.

Es ist nicht selten, dass Zylinder erst nach mehr als 400

Kesselfüllungen, neu gepackt werden mußten.

Das Teflonband wird zwischen den Fingern zu einer Schnur

gezwirbelt. Erst abschneiden, wenn der Kolben voll ist .

(Abb.6)

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Ist der Kolben fertig gewickelt , kommt in den Zylinder etwas

säurefreies Maschinenöl. Man führt nun den Kolben mit der

Kolbenstange voran und steckt ihn durch den

Kolbendeckel. Während der Kolben in den Zylinder

eingeschoben wird, drückt man mit einem angespitzten

Streichholz oder Zahnstocher das Teflonband mit ein.

Zuletzt noch ein kleiner Schlag mit einem

Kunststoffhammer und drin ist er. Das Zuviel an Teflon wird

dabei abgeschert. Jetzt noch ein Tropfen Öl und mit dem

Zylinderkopfdeckel und Dichtung wird der Zylinder

geschlossen. Zum Verschrauben benützt man die

Sechskantschrauben 5. Bewegt man den Kolben, so muss

er leicht und ohne Klemmen bewegt werden können und

das nur mit den Fingern an der Kolbenstange, keine Zange

oder ähnliches verwenden!. Nun setzt man die

Stopfbuchse 7 mit Stopfpackung aus Teflon ein.

Vom Teflonband nimmt man ca.5 cm, zwirbelt es zu einer

Schnur und drückt es mit einem kleinen Uhrmacherschraubenzieher

oder flach angespitzten Streichholz zwischen

Kolbenstange und Gewinde des Zylinderdeckels. Abb.5

Abb.9

Über die Kolbenstange wird nun die Stopfbuchse 7 gesteckt

und mit den Fingern angezogen. Beim Verdichten der

Packung drückt sie auf die Kolbenstange und dichtet diese

ab. Zwischen dem Sechskant der Stopfbuchse und dem

Zylinderdeckel muss jetzt noch ein Spalt von ca. 1mm sein.

Zylinder mit Dichtung und Zylinderkopfdeckel schliessen

und mit den Schrauben 5 zuschrauben.

Wie prüft man nun, ob alles richtig gemacht wurde? Ob

der Zylinder seine Arbeit richtig tut?

Man schiebt den Kolben an das Ende des Zylinders, bis er

am Zylinderkopfdeckel anstösst. Man verdreht die

Entwässerungswelle so, dass der Zylinder abgeschlossen ist.

Mit dem Daumen hält man den Steuerschlitz, der über dem

Kolben ist, fest zu, mit der anderen Hand versucht man den

Kolben herauszuziehen. Man wird einen deutlichen

Kraftaufwand spüren. Lässt man nun den Kolben los, sollte

er wieder Richtung Ausgangslage zurückgehen. Er muss

nicht unbedingt bis an den Zylinderdeckel stossen. Das

gleiche wird beim zweiten Zylinder gemacht.

Nun werden die Stehbolzen 8 mit dem kurzen Gewinde

voran, in den Schieberspiegel eingeschraubt und mit einer

kleinen Zange ohne Riffelung festgezogen. Darüber kommt

eine eckige Dichtung und ein Schieberkasten mit der

Schieberführung nach aussen. Der Schieberkasten wird

über Eck mit zwei Muttern vorerst gesichert. Abb.10

Das Schieberplättchen wird in den Steuerschieber leichtgängig

eingepasst. Den Steuerschieber legt man in den

Schieberkasten und schraubt von aussen die Schieberstange

vorerst ein Stück ein. Sollte noch ein Grat an der Bohrung

sein, bitte mit einer kleinen runden Nadelfeile

entfernen. Nun wird mit der gleichen Prozedur die

Stopfbuchse 16 eingesetzt.

Die Schieberstangenführung wird über die Schieberstange

auf den Schieberkasten gesteckt und mit der Madenschraube

19 gesichert.

Abb.10

Abb.11

19 35 34

34

32 l 32 r 33

33

31

17 53

Nr. Bezeichnung Stück

Stückliste zu Abb.11

17 Schieberstangenkopf 2

19 Madenschraube M2x2 2

31 Haltering 2

32 Kreuzkopf links+rechts 2

33 Kreuzkopfschiene 2

34 Kreuzkopfschiene 2

35 Sechskantschraube M2x4 SW 4 4

53 Gelenkbolzen M2 Stahl 4

Abb.12

Bei der Montage des mittleren Stehbolzens, wird zuerst der Dampfnippel

eingeschraubt , der Stehbolzen mit Schraubensicherungslack

eingedreht und nach ca. 10 Min der Dampfnippel wieder

herausgedreht.

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Fahrwerk

39 36 42 44 46 41 47 A

38 37 40 48 49 45 43

Abb.13

Nr. Bezeichnung Stück

Stückliste zu Abb.13

A Beilagscheiben 4 mm 6

36 Rahmen 1

37 Vierkantlagerbuchsen 3

38 Federbolzen 2

39 Druckfedern 2

40 Achsen 3

41 Treibräder siehe Bestellliste

42 Kuppelräder siehe Bestellliste

43 Innensechskantschrauben 3x3 6

44 Kuppelstangen 2

45 Sechskantschraube Flachkopf 4

46 Treibstangen 2

47 Kurbeln 2

48 Sechskantschraube M2x12 2

49 Muttern M2 2

In den Achslagerausschnitten am Rahmen wird die Farbe

mit einer Nadelfeile entfernt und die Vierkantlagerbüchsen

mit der Bohrung nach unten eingesetzt. Unter die vorderste

Lagerbüchse werden die beiden Bolzen mit Federn

eingesetzt. Siehe Zeichnung Blatt2

Durch die Lager werden die Achsen durchgesteckt. Auf die

Achsen kommt jeweils eine Scheibe “A”. Auf der linken Seite

werden die Räder auf die Achse geschoben und mit den

Innensechskantschrauben 43 auf der Achse fest aufgeschraubt.

Nun wird die Kuppelstange aufgelegt, die

Treibstange darüber zwischen Kurbelbolzen und Treibstange

montiert. Eine Kurbel montieren, mit der Sechskantschraube

und der Mutter befestigen. Die Kuppelstange läuft am

Treibzapfen auf der Buchse der Treibstange. Auf der anderen

Seite werden die Räder aufgesteckt um 90° verdreht und

das Treibrad festgeschraubt. Die beiden Kuppelräder

werden mit der Schraube nur leicht angezogen, so, dass

man sie noch verdrehen kann. Die Kuppelstange wird mit

der Treibstange aufgelegt, dabei die Kuppelräder solange

verdrehen, bis die Kuppelstange über die Öse fällt. Prüfen ob

alles hakelfrei läuft eventuell die beiden Kuppelräder nach

richten. Ist alles in Ordnung, dann werden die beiden

Kuppelräder ebenfalls festgezogen. Geht man so vor, sollte

das Fahrwerk leicht auf dem Gleis schieben lassen.

Abb.14

sich

Abb.14

Die Wippe für die Deichselbefestigung

sollte bereits vor den

Rädern eingebaut werden.

Siehe Seite 5.

Die Räder gehören nicht

zum Lieferumfang dieses

Bausatzes.

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26 26a 25 54 30 29

22 20 21 23 24

Abb.15

Nr. Bezeichnung Stück

20 Dampfnippel 4

21 O-Ring 2,5x1 8

22 Kupferdichtung 4

23 Sechskantschraube M3x8 4

24 Beilagscheibe 3mm 4

25 Dampfanschluss 1

26 Abdampfanschluss 1

26a Abdampfpfeife 1

29 Entwässerungsstange 1

30 Bundschraube M2x 2,6 4

54 Gelenkschraube St. M2x7 2

Stückliste zu Abb. 15

Die Sechskantschraube 23 mit den Scheiben in die Befestigungsgewinde

des Zylinders zwei Umdrehungen

einschrauben. Die Gewindenippel mit der Kupferdichtung in

die entsprechenden Gewinde am Zylinder und

Schieberkasten einschrauben. Die Nippel am Zylinder festziehen,

jedoch am Schieberkasten um eine Umdrehung

locker lassen. Auf die O- Ringe etwas Öl geben und mit den

Abdampfwinkeln (Zylinder) und Zudampfnippel (Schieberkasten)

zusammenstecken. Die Befestigungsschlitze am

Rahmen mit einer Nadelfeile von der Farbe befreien. Die

Zylindereinheit über den Rahmen in die Schlitze einführen.

Die Zylinder waagerecht ausrichten und die Schrauben

anziehen. Jetzt können die Dampfnippel am Schieberkasten

ebenfalls angezogen werden. Mit den Gelenkschrauben

wird die Verbindung zu den Treibstangen

hergestellt. Treibstangen durch nachbiegen an den Kreuzkopf

anpassen. Als letztes wird die Entwässerungsstange mit

der Biegung nach vorne, mit den Bundschrauben an die

Entwässerungswelle angeschraubt. Siehe Abb. 16

66 B 77 74 70 67

75

73

76

72

5

53 68 69 81

Abb.17

Nr. Bezeichnung Stück

Stückliste zu Abb.17

5 Sechskantschrauben M2x7 Sw3 2

53 Gelenkbolzen M2x2x6 St. 2

66 Führerstandsblech 1

67 Kugel Bohrung 4,2 1

68 Kugelhalterung 1

69 Sechskantschraube M2x4 Sw3 8

70 Gelenkstange 1

71 Feder 5x20 1

72 Kugelhalterung Deichsel 1

73 Kugel M3 1

74 Deichsel komplett 1

75 Scheibe 4mm 1

76 Splint 1

77 Gelenkschraube M3 SW 6 1

81 Beilagscheiben 2 mm 4

B Wippe für Deichsel* 1

Die Wippe für die Deichsel sollte bereits vor den Räder eingebaut

werden. Bei den Speichenrädern könnte sie später

auch noch eingebaut werden, bei den Scheibenrädern

ist es nicht mehr möglich!!

Die Gelenkstange 70 wird in die Kugel 73 eingeschraubt und

mit Schraubensicherungslack gesichert. Diese Einheit wird in

die Kugelpfanne der Deichsel gelegt, die Kugelhalterung

darüber gelegt und mit den Schrauben 5 festgeschraubt.

Die Kugel muss sich leicht bewegen lassen. Jetzt wird die

Deichsel von unten mit der Bundschraube 77 auf die Wippe

geschraubt. Die Kugel 67 wird in die Pfanne des

Führerstandsbleches gelegt und mit der Kugelhalterung und

Schrauben von unten festgemacht. Auf die Gelenkschraube

kommt die Feder, die Platte 66 wird mit der Kugel eingefädelt

und am Rahmen mit den Schrauben und Scheiben

festgeschraubt. Die Gelenkstange wird gesichert mit der

Scheibe und dem Splint. Abb.18

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Abb.18 Steuerung

56 51 50 5 61 52 62 43 45 81

64 65 55 63 53 30 45

Abb..19

57 60 59 58

Haltewinkel

links

Haltewinkel

69 81 rechts

Nr. Bezeichnung Stück

69 Sechskantschrauben M2x4 SW 3 4

81 Beilagscheiben 2 mm 4

Haltewinkel links 1

Haltewinkel rechts 1

Abb.19a

Stückliste zu Abb. 19 a

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Nr. Bezeichnung Stück

Stückliste zu Abb. 19

5 Sechskantschrauben M2x7 vernickelt 4

30 Gelenkschrauben M2 SW 3 4

43 Innensechskantschrauben 3x3 3

45 Sechskantschrauben M2x4 SW 4 4

45 Sechskantschrauben M2x4 SW 4 Nickel 2

50 Umsteuerwelle 1

51 Aufwurfhebel links 2

52 Aufwurfhebel rechts 1

53 Gelenkbolzen M2x2x6 14

55 Kurbelstange r+l 2

56 Umsteuergestell 2

57 Umsteuerschwinge rechts aussen 1

58 Umsteuerschwinge rechts innen 1

59 Umsteuerschwinge links innen 1

60 Umsteuerschwinge links aussen 1

61 Distanzbüchsen 4

62 Hängeeisen 2

63 Schieberschubstange 2

64 Voreilhebel 2

65 Lenkerstange 2

Mit den Sechskantschrauben 5 werden die beiden

Schwingenteile 57 und 58 alternativ 59 und 60 zusammengeschraubt,

dabei mit den Distanzhülsen 61 auf

Abstand gehalten. Die Schrauben werden vorerst nur mit

einem Gang eingeschraubt. So bleibt noch Platz die

Schieberschubstange mit den Zapfen in die Gleitführung

einzusetzen. Jetzt werden die Schrauben festgezogen.

Durch Auf- und Abwärtsbewegung prüft man den

klemmfreien Lauf. Es wäre Zufall, würde es sofort passen.

Schwinge nochmals öffnen und gegebenenfalls

nacharbeiten. Nacharbeiten?. Ja, es ist sogar dringend

nötig, in der Schwinge einen sauberen Lauf zu erreichen,

sonst würde ein Servo die Umsteuerung nicht bewegen

können.. Im Regelfall drücken die Zapfen der Schieberschubstangen

an der Stirnseite und das sieht man an den

Glanzstellen. Etwas nachfeilen bis ein einwandfreier Lauf

möglich ist. Erst dann kann man die Steuerung weiterbauen.

Abb. 20

Abb.20

Bei der Montage darauf achten, dass die Vertiefungen in

den Schieberschubstangen nach außen zeigen. Diese

Vertiefungen kann man mit etwas Farbe RAL 3002 oder

unserer Reparaturfarbe Bestell Nr. 20001 auslegen. Nun wird

die Kurbelstange 55 eingebaut und mit einem

Gewindebolzen 53 beweglich fixiert. Das Gestell 56 muß mit

der Schwinge zusammengepasst werden. Sollte die

Schwinge zu breit sein, kann an den Stirnseiten der

Schwingenzapfen etwas nach gefeilt werden. Diese beiden

vormontierten Schwingeneinheiten werden mit dem

Voreilhebel 64 ergänzt. Mit je zwei Sechskantschrauben45

und Scheiben 81 werden diese an den Schwingenhaltern

angeschraubt und ausgerichtet. Die Schwinge wird mit der

Kurbelstange und der Kurbel verbunden. An der Schwinge

wird die Verbindung mit einem Gelenkbolzen und an der

Kurbel mit einer Sechskantschraube mit flachem Kopf

vorgenommen. Mit der Lenkerstange 65 wird der

Voreilhebel mit dem Kreuzkopf verbunden. Zeichnung 3.

Abb.21

Abb. 21 zeigt deutlich, wo welche Teile ihre Position haben

müssen. Achten Sie darauf, dass alle Schraubenbolzen

leicht in die Bohrungen gehen. Keine Schraube mit Gewalt

eindrehen, sonst kann sie nicht mehr herausgeschraubt

werden. Durch das Vernickeln können unter Umständen die

Bohrungen etwas enger geworden sein. Mit einer kleinen

runden Nadelfeile kann das behoben werden. Zuletzt wird

die Umsteuerwelle in die Ösen des Gehäuses eingeschoben.

Auf die Welle kommen nun die Aufwurfhebel, die

mit den Hängeeisen und der Schieberschubstange verbunden

werden. Ebenfalls auf Leichtgängigkeit achten.

Jetzt schiebt man die beiden Schieberschubstangen in

eine äußerste Position oben oder unten und zieht die Innensechskantschrauben

in den Aufwurfhebeln fest.

Kontrollieren ob der Ausschlag beider Hebel gleich ist und

notfalls nachstellen. Abb.22

Abb.22

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1

2

3

4

5

Überlappung

Kolben

Steuerschieber Schieberkasten

Der Kolben ist am vorderen Todpunkt, der Schieber

wird zurückgezogen, Dampf strömt ein.

Kolben ist auf halben Weg,

Schieber ist geöffnet, Abdampf

strömt zum Bläser und ins Freie

Frischdampf

Abdampf

Der Kolben hat 75% des Weges

Schieber schließt Zudampf,

Dampf im Zylinder expandiert

Kolben am anderen Totpunkt, Dampf strömt ein

das Lokrad hat eine halbe Umdrehung gemacht

Kolben auf dem Weg zum vorderen Totpunkt. Der Dampf

strömt auf der Kolbenstangenseite ein, auf der vorderen

Seite wird der Abdampf ausgestossen. Auf 75% des Weges

schließt der Schieber den Zudampf. Der Rest des Kolbenhubes

wird durch die Expansion erledigt. Das Lokrad

hat nun eine ganze Umdrehung gemacht.

Einstellung

Man dreht den Treibzapfen des Treibrades in den untersten

Punkt, öffnet die Klemmschraube der Kurbel und

dreht diese nach hinten bis an der Innenseite der Kurbel

der volle Durchmesser der Messingnabe zu sehen ist.

Die Schraube wird angezogen. Durch Drehen der Räder

muß der Steuerschieber 5 mm Hub machen. Solange

einstellen, bis dies auf beiden Seiten erreicht ist, dann die

Schraube endgültig anziehen und die Mutter ankontern.

Abb. 23.

Abb.34

Die Schieberstangen legt man in die unterste Stellung

der Schwinge. Durch vorwärtsdrehen der Räder sieht man,

welche Stellung die Steuerschieber haben. Den Schraubenbolzen

lösen und am Steuerstangenkopf die Steuerstange

nach innen oder außen drehen solange, bis der

Steuerschieber bei Bewegung vorne und hinten die Steueröffnung

gleich weit aufmacht. Siehe Abb.34 Pos.2+5

Das gleiche macht man in Rückwärtsfahrtstellung, also Schieberschubstangen

nach oben. Sollte sich ein Unterschied

ergeben bei der Einstellung, dann kontrollieren, ob die

Schieberschubstange bei waagerechter Lage durch den

Mittelpunkt der Schwingen geht. Wenn nicht, muss der

Schwingenlagerbock entsprechend verschoben werden.

Abb. 21 Seite 7

Noch ein Tropfen Öl auf die Steuerfläche und der Schieberkasten

kann geschlossen werden.

Eine Abildichtung 7 auflegen, Schieberkastendeckel 2 darauf

und mit den Muttern 1 über Eck schließen. Dabei erst

die Schrauben locker andrehen und dann über Eck festdrehen

damit sich nichts verkantet und verzieht. Abb. 24

Hat man Druckluft bis max. 3 bar zur Verfügung,

so kann man nach gutem Ölen mit säurefreiem Öl

einen Probelauf machen. Die Einstellung kann dann nochmal

optimiert werden.

Abb.23

Abb.24

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Abb.25

Zwei Muttern am Zylinderdeckel werden wieder entfernt.

Über die Stehbolzen werden die Laschen der Hauben

gesteckt, die Haube ausrichten und die Muttern wieder aufschrauben

und festziehen. Durch diese Hauben bekommt

die Maschine den Charakter schräg liegender Zylinder.

Abb. 26

Abb.26

Servo- Einbau in das Fahrgestell

Abb.27

81

Abb.28

Für die Entwässerung wird ein Super- Microservo verwendet.

In die zweite Bohrung des Servohebels wird ein

Gewinde M2 geschnitten und eine Gelenkschraube

eingesetzt.

Abb.29

Abb.30

95 96 97 69

90 89 14 87 23 24 86

88 5 98 81 79

Nr. Bezeichnung Stück

Stückliste zu Abb. 27 u. 30

5 Sechskantschraube M2x7 SW 3 SW 8

14 Mutter M2 SW 3 2

23 Sechskantschraube M3x7 2

24 Beilagscheibe 3 mm 2

69 Sechskantschraube M2x4 SW 3 6

79 Vordere Pufferbohle 1

81 Beilagscheiben 2 mm Ms 6

81 Beilagscheiben 2 mm schwarz 8

86 Anhängeöse 2

87 Pufferteller 2

88 Puffergehäuse 2

89 Druckfeder 3,5x10 2

90 Mutter M4 2

91 Hauben 1r und 1l 2

95 Servohalter Entwässerung 1

96 Sechskantschrauben M3x4 4

97 Servohalter Umsteuerung 1

98 Hintere Pufferbole 1

91








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Abb.31a

Abb.32

Zuerst wird das Puffergehäuse in die Pufferbohlen eingesteckt

und mit der Mutter M4 festgeschraubt. Dann schiebt

man eine Druckfeder über den Puffer, steckt diesen in das

Puffergehäuse und schraubt eine Mutter M2 darauf. Der

Puffer soll sich leicht drücken lassen, evtl die Farbe

entfernen. Mit der Sechskantschraube M3 wird die

Anhängeöse angeschraubt. Mit den schwarzen Schrauben

schraubt man nun die Pufferbohlen an den Rahmen.

Die verbliebenen Bohrungen an der vorderen Pufferbohle

dient zum Anschrauben der Schienenräumer. Alternativ, je

nach Loktyp kann auch ein Winkelprofil wie in Abb.26

montiert werden.

Damit wäre das Fahrgestell geschafft. Nun gehts auf zum

Kessel, damit die Maschine Dampf bekommt.

85 69 14

Abb.31

Nr. Bezeichnung Stück

85 Einstiegsleiter 2

69 Sechskantschrauben M2x7 SW 3 4

14 Muttern M2 SW 3 4

Stückliste zu Abb. 31

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137

Abb.33

83 82 14 69 80 5 81

Nr. Bezeichnung Stück

5 Sechskantschrauben M2x4 SW 3 6

14 Muttern M2 SW 3 2

69 Sechskantschrauben M2x4 SW 3 schwarz 2

80 Traverse 1

81 Beilagscheiben 2 mm 6

82 Umlaufblech links 1

83 Umlaufblech rechts 1

137 Frontplatte mit Tür 1

St+ückliste zu Abb. 33

Abb. 34

125

120

124

126

123 101 22 122 121 127

Abb.35

Nr. Bezeichnung Stück

22 Kupferdichtung 5 mm 8

101 Dampfkessel 1

120 Kontermutter M5x0,5 2

121 O- Ring 6mm innen 1

122 Überdruckventil 1

123 Verschlußschrauben M5x0,5 6

124 Glasrohr 1

125 oberes Eckstück 1

126 Stopfmutter 2

127 unteres Eckstück 1

Stückliste zu Abb. 35

Der Armaturenblock am Dampfkessel ist in der Mitte

abgeteilt. Die linke Seite ist für die anzeigenden Armaturen,

wie Wasserstand und Manometer vorgesehen. Der rechte

Teil dient zur Dampfentnahme, wie Pfeife usw.

Wasserstand

Auf die beiden Eckstücke werden die Kontermuttern aufgeschraubt,

eine Kupferdichtung aufgelegt und auf das

Gewinde zwei Lagen feines Teflonband gewickelt. Die

beiden Eckstücke werden eingeschraubt, ausgerichtet und

mit den Kontermuttern angekontert.

Sollten die beiden Eckstücke nicht absolut fluchten,

werden sie durch leichtesKlopfen mit einem Hammer und

einem Stück Holz ausgerichtet. Vorher muss allerdings die

Kontermutter angezogen sein. Ist die Flucht hergestellt,

wird von oben das Glasrohr eingeführt und gleichzeitig

die beiden Stopfmuttern mit aufgefädelt. Aus dem

Teflonband wird wieder eine Schnur von ca. 6 cm

gezwirbelt. Diese drückt man mit einem kleinen

Schraubenzieher oder einem angespitzten Streichholz um

das Glasrohr herum in die Stopfmutter. Abb. 36

Abb.36

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Beim Stopfen wird die Mutter weitergedreht, um eine

gleichmäßige Lage zu bekommen. Die Stopfmutter mit den

Fingern anziehen, dann mit dem Gabelschlüssel eine viertel

Umdrehung, so sollte es dicht sein. Mit einer Verschlußschraube

und einer Kupferdichtung den Wasserstand

schließen. Es ist nie verkehrt, immer eine Lage Teflonband

auf das Gewinde geben. Abb.37

Abb.37

Abb.38

103 102 69 104 105 106 107 108 14

Nr. Bezeichnung Stück

14 Muttern M3 SW 4 2

69 Sechskantschrauben M2x4 SW 3 4

102 O- Ring 8x1 1

103 Hahngehäuse 1

104 Kupferdichtung 6 mm 1

105 Innengewindenippel Mx0,75 1

106 Hahnspindel 1

107 Stopfmutter M6x0,75 1

108 Dampfhebel 1

Stückliste zu Abb. 38

Über das Hahngehäuse wird der O- Ring 102 geschoben

und mit der Dampfleitung voran durch den Flansch am

Stehkessel gesteckt, wobei die Dampfentnahmebohrung

nach oben zeigt. Auf der anderen Seite in der Rauchkammer

kommt die Dampfleitung wieder zum Vorschein. Mit den

Sechskantschrauben 69 wird das Hahngehäuse 103 mit

dem Flansch am Kessel verschraubt. Man kennzeichnet mit

einem Bleistift die Lage der Dampfentnahmebohrung um

ein Verdrehen zu vermeiden. Der Innengewindenippel 105

wird mit einer Kupferdichtung 104 in die Bohrung des

Hahngehäuses eingeschraubt und festgezogen. Die

Stopfmutter wird über die Spindel gesteckt und mit einer

gezwirbelten Teflonschnur (wie beim Wasserstand) als

Stopfpackung abgedichtet. Auf das Befestigungsgewinde

kommt eine Mutter, dann der Dampfhebel und wieder eine

Mutter die dann je nach Lage gegeneinander gekontert

werden. Abb.39

Abb.39

Abb. 40

116 117 114 102 115 120 22 110 69

119 118 112 113 111 109

Stückliste zu Abb.40

Nr. Bezeichnung Stück

22 Kupferdichtung 5 mm 1

69 Sechskantschrauben M2x4 SW 3 4

102 O- Ring 8x1 1

109 Überhitzerschlange 1

110 Dampfflansch 1

111 O- Ring innen 4 mm 1

112 Ablaßschraube 1

113 O- Ring innen 2,5 mm 1

114 Ölergehäuse 1

115 Ölerdeckel 1

116 Regulierspindel 1

117 Stopfbuchse 1

118 Handrad 1

119 Hutmutter M2 1

120 Kontermutter M5x0,5 1

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In der Rauchkammer wird der O-Ring 111 in die ringförmige

Vertiefung gelegt, der sich ergibt zwischen dem Flansch und

der Dampflleitung des Dampfhahngehäuses. Auf den

senkrecht nach unten verlaufenden Gewindestutzen des

Dampfflansches wird die Überhitzerleitung geschraubt. Der

Dampfflansch wird von der Rauchkammer aus nach außen

durch die Öffnung gesteckt und mit den Sechskantschrauben

M2x4 verschraubt. Das andere Ende der

Überhitzerleitung wird später mit dem Zudampfanschluss

des Fahrgestelles verbunden.

Das Ölergehäuse wird oben mit dem Ölerdeckel und O-Ring

8 mm verschlossen. Unten wird die Ablaßschraube mit dem

O-Ring 113 eingeschraubt. Das Handrad wird auf die

Spindel geschraubt und mit der Hutmutter angekontert. Die

Stopfbuchse wird auf die Spindel geschoben, zwei Zentimeter

Teflonschnur auf das Gewinde der Spindel und beides

in das Ölergehäuse eingeschraubt. Die komplette Einheit

wird nun mit einer Kupferdichtung, einer Kontermutter und

zwei Lagen Teflonband auf den Gewindestutzen des

Dampfflansches geschraubt und mit der Kontermutter

gesichert. Achtung! Wird das Gehäuse montiert, so kann

sein, dass der Öler in der Länge noch einmal verändert

werden muß. Abb.41

Abb.41

120 131 69 43 134 135 128

130 22 132 133 129 5

Abb. 42

Nr. Bezeichnung Stück

5 Sechskantschraube M2x7 SW 3 1

22 Kupferdichtung 5 mm 2

43 Sechskantschraube M3x4 SW 4 1

69 Sechskantschraube M2x4 SW 3 4

120 Kontermutter M5x0,5 1

128 Düsenstück 1

129 Gasleitung 1

130 Gashahn 1

131 Gastank 1

132 Dichtring 1

133 Gaseinfüllventil 1

134 Rohrbrenner 1

135 Gasdüse 0,2 mm 1

Stückliste zu Abb. 42

Um das Gewinde der Düse wird eine Lage Teflonband gelegt

und in das Düsenstück eingeschraubt. Das Düsenstück

steckt man in den Rohrbrenner und sichert dieses mit der

Schraube 43. Der Brenner wird in das Flammrohr des Kessels

geschoben, gerade ausgerichtet und mit der Schraube 5

gesichert.

Das Gaseinfüllventil wird mit der Dichtung 132 in den

Gastank eingeschraubt. Der Gashahn wird in die verbliebene

Gewindebohrung mit der Kontermutter, einer

Kupferdichtung und einer Lage Teflonband montiert. Der

Gasregler kann aufrecht oder liegend montiert werden. Das

Handrad kann auch gegen einen Hebel ausgetauscht

werden. (Siehe Zeichnung 5)

Der Kessel wird über die beiden Zapfen der Frontplatte

geschoben und mit zwei Schrauben 69 festgeschraubt. Der

Gashahn wird links neben dem Kessel auf das Führerstandsblech

gesetzt und mit zwei Schrauben 69 von unten

festgemacht. Abb. 43

Zuletzt wird die Dampfleitung in der Rauchkammer verschraubt.

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141 140

Abb.45

81 35 143 142 152 5 35 81

Nr. Bezeichnung Stück

5 Sechskantschraube M2x7 SW 3 schwarz 4

35 Sechskantschraube M2x4 SW 3 schwarz 12

35 Sechskantschraube M2x4 Sw3 6

81 Unterlegscheiben 2 mm schwarz 12

81 Unterlegscheiben 2 mm 4

140 linkes Gehäuseteil 1

141 rechtes Gehäuseteil 1

142 Vorderes Gehäusewand 1

143 Hinteres Gehäusewand 1

152 Werkzeugkasten 2

Zur Montage des Gehäuses gibt es nicht viel zu sagen , die

Zeichnung 6 sagt eigentlich alles aus. Bei der Montage des

rechten Gehäuseteiles muß vorher die Ablaßschraube und

Einstellspindel des Ölers nochmal entfernt werden. Nach

der Montage des Seitenteiles wird der Öler wieder vervollständigt.

Die beiden Werkzeugkästen werden mit den

schwarzen Schrauben von der Pufferbohle aus angeschraubt.

Stückliste zu Abb.45

148 149

14 150 150 35 139 138

Abb. 46

Nr. Bezeichnung Stück

14 Mutter M2 SW 3 4

35 Sechskantschrauben M2x4 SW 3 4

138 Schalldämpfer 1

139 Bremsschlauch 2

148 Dampfdom 1

149 Sanddom 1

150 Gewindestange M2x45 1

159 Gewindestange M2x35 1

Stückliste zu Abb 46

Abb.47

145 156 69 156 151

159 14 158 157

Nr. Bezeichnung Stück

14 Mutter M2 SW 3 1

69 Sechskantschrauben M2x4 Schwarz 5

145 Dampfpfeife 1

151 Generator 1

156 Schienenräumer r+l 2

157 Dampfventilstange 1

158 Sandventilstange 2

159 Griffstange Rauchkammer 1

Stückliste zu Abb. 47

Vor der Gehäusemontage sollte fest, stehen welche und

wo die Lampen angebracht werden. Diese Bohrungen

oder Gewinde müssen jetzt angebracht werden. Sollte am

Kessel für Lampen, Generator oder Nummernschild

Bohrungen angebracht werden: VORSICHT!!! Nur in der

Rauchkammer Löcher einbringen. Auf keinen Fall die

Druckzelle anbohren, das würde einen neuen Kessel

bedeuten.

Noch ein paar Punkte, die bei der Montage der Lokomotive

zum Schreiben dieser Bauanleitung aufgefallen sind.

Der Bremsschlauch an der Rauchkammerfront muß bei

Montage des Kessels mit angebracht werden. Später muß

zu viel wieder demontiert werden. Die Umlaufblechwinkel

müssen unter Umständen an der Kesselseite etwas

angefast werden, damit sie näher an den Kessel rücken. Es

könnten die Bohrungen an der Gehäusestirnseite zur Frontplatte

nicht passen. Die Aussparungen am Gehäuse für die

Kesselringe kann unter Umständen nachgearbeitet werden

müssen. Nun zur Montage viel Spaß!

REGNER Dampf- und Eisenbahntechnik 91589 Aurach Erlenweg 3 Tel. 09804-1745 Fax 09804-1781 15

Bestell Nr. 2044

Preis: 2 Stück 14,60 Euro

Bestell Nr. 61220

Preis: 2 Stück 12,15 Euro Bestell Nr. 20443

Preis: 2 Stück 9,80 Euro Bestell Nr. 20444

Preis: 2 Stück

Lampe 17 mm

Lampe 14 mm

Lampe Fronteinbau

Nummernhalter für Rauchkammertür

Bestell Nr. 20445

Nummernhalter für Kesselscheitel

Bestell Nr. 20442

Preis: 1 Stück 4,50 Euro

Was Sie noch bestellen können

9,80 Euro

Elliptische Lampe

Preis:1 Stück 4,50 Euro

Glasscheibe zu: 61220, 20443, 20444 1 Stück 4,00 Euro

Rahmenverlängerung für Rucksacktender

Bei den längeren Rucksacktender- Gehäusen wird der Rahmen

verlängert. Mit diesen Distanzhülsen und den längeren

Schrauben wird die Pufferbohle nach hinten gesetzt.

Nr. Bezeichnung Stück

160

161

160 Distanzhülse 4

161 Sechskantschrauben M2x12 SW 3 4

Abb. 48

Stückliste zu Abb. 48